Der Reiz von Dekorationen mit gepressten Blumen liegt darin, die natürliche Schönheit von Pflanzen dauerhaft in den eigenen vier Wänden festzuhalten. Sie brauchen keine Pflege wie frische Schnittblumen, erzählen aber doch mehr Geschichten.
1. Wandbilder mit gepressten Blumen: Dem weißen Raum Leben einhauchen
Wanddekoration muss nicht immer ein gerahmter Kunstdruck sein. Wandbilder mit echten, gepressten Pflanzen wirken wärmer und authentischer.
Formen: Es gibt zwei gängige Varianten – große, gerahmte Bilder (ideal als Blickfang) und selbstklebende Blumen-Tapeten (perfekt für Mietwohnungen oder wenn man gerne öfter wechselt).
Tipps zur Anbringung:
Ein einzelnes, großes Bild über dem Sofa oder dem Bett wirkt oft prägnanter als viele kleine Bilder.
Kleinere Formate am Ende eines Flurs oder in einer Ecke sorgen für überraschende, dekorative Akzente.
Bei einer Kombination mehrerer Bilder sollten Sie die Anordnung zuerst auf dem Boden oder einem großen Blatt Papier auslegen, um lästiges Umhängen an der Wand zu vermeiden.
Wichtig: Setzen Sie die Bilder keiner direkten Nachmittagssonne aus. Rahmen mit UV-Schutzglas helfen, die Farben länger zu erhalten.
2. Lichtfänger mit gepressten Blumen: Wenn Sonnenlicht zum Teil der Dekoration wird
Ein Lichtfänger besteht aus zwei transparenten Schichten (z. B. Glas oder Acryl), zwischen denen die gepressten Blumen fixiert werden. Hängt man ihn ins Fenster, fallen die feinen Strukturen und Farben der Pflanzen als faszinierende Schatten an die Wand oder auf den Boden – ein lebendiges, sich ständig veränderndes Kunstwerk.
Vorteile: Er benötigt weder Wand- noch Bodenfläche, was ihn besonders für kleine Räume interessant macht. Je nach Tageszeit und Lichteinfall entstehen immer neue Schattenbilder, die dem Raum eine dynamische Atmosphäre verleihen.
3. Bilderrahmen mit gepressten Blumen: Kleine Kunstwerke für den Tisch
Dies ist die klassischste und zugänglichste Form. Ein gerahmtes Blumenbild auf dem Regal, dem Sideboard oder dem Schreibtisch lädt dazu ein, die filigranen Details der Pflanzen aus nächster Nähe zu betrachten.
Tipps zum Selbermachen:
Blumen pressen: Legen Sie die Pflanzen für 1–2 Wochen in ein dickes Buch. Oder verwenden Sie ein Mikrowellen-Pressbrett – das geht in wenigen Minuten und die Farben bleiben oft intensiver erhalten.
Empfohlene Blumen: Für Anfänger eignen sich besonders Stiefmütterchen, Schleierkraut, Klee, Babybreath oder Hortensien, da ihre Blätter dünn sind und sie sich gut pressen lassen.
Fixieren: Verwenden Sie einen Zahnstocher, um etwas säurefreien Bastelkleber punktuell auf die Rückseite der Blüten aufzutragen. Normale Klebstoffe können mit der Zeit vergilben.
Pflegetipps
Licht schützen: UV-Strahlen sind der größte Feind der Farben. Vermeiden Sie daher direkte Sonneneinstrahlung.
Trocken halten: Feuchtigkeit kann die Pflanzen aufweichen oder sogar schimmeln lassen. Ein trockener Standort ist ideal.